Die türkischen Behörden haben ihre Maßnahmen gegen illegales Wetten verschärft und dabei über 670 Verdächtige in einer Reihe von Razzien im ganzen Land ins Visier genommen. Die jüngsten Einsätze in Antalya und Mersin führten zu rechtlichen Schritten gegen 233 Personen, wobei die angeblichen Transaktionsvolumina 18 Milliarden TL (395 Millionen US-Dollar) überstiegen. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen Durchsetzungswelle im Rahmen des Aktionsplans 2025-2026 von Präsident Erdoğan, der darauf abzielt, illegales Wetten und virtuelles Glücksspiel zu bekämpfen.
Die Untersuchung in Adana, ein zentraler Bestandteil dieser Razzien, hat die Nutzung von Kryptowährungsplattformen als Kanäle zur Geldwäsche hervorgehoben. Unter den Festgenommenen befand sich der regierungsnahe Kommentator Rasim Ozan Kütahyalı, dem eine Beteiligung an der Geldwäsche von Erlösen aus illegalem Wetten vorgeworfen wird. Die Durchsetzungsmaßnahmen führten zudem zur Beschlagnahme von Luxusvermögen und zur Aussetzung von Transaktionen im Zusammenhang mit illegalen Wettaktivitäten, während die Behörden weiterhin Netzwerke zerschlagen, die die wirtschaftliche Sicherheit bedrohen.
Türkei geht gegen illegales Glücksspiel vor: Über 670 Verdächtige ins Visier genommen, Krypto-Plattformen genannt
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