Der südkoreanische KOSPI-Index erholte sich um über 1 %, da lokale Privatanleger Aktien kauften und damit einen Ausverkauf durch ausländische Fonds ausglichen. Der Index hatte zuvor einen Rückgang von bis zu 3,2 % verzeichnet. Die Aktien von Samsung Electronics fielen zunächst um 6,1 % aufgrund ungelöster Lohnverhandlungen mit der größten Gewerkschaft, doch die Verluste wurden später abgeschwächt. Unterdessen kehrte SK Hynix seine anfänglichen Verluste um, wobei die Aktien seit Jahresbeginn um über 100 % gestiegen sind, was die Befürchtungen einer Überhitzung der KI-bezogenen Aktien mildert.
Der Marktstratege Dilin Wu von der Pepperstone Group hob das Konzentrationsproblem am koreanischen Aktienmarkt hervor, der von Samsung und SK Hynix dominiert wird. Während die Erzählung rund um KI-Hardware den KOSPI weiterhin stützt, stellte Wu fest, dass Risiken bei der Umsetzung auf der Angebotsseite auftreten, die das Vertrauen der Anleger herausfordern.
Südkoreanische Privatanleger treiben KOSPI-Erholung trotz Ausverkaufs durch Ausländer voran
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