Südkoreanische Privatanleger nehmen zunehmend Kredite auf, um von der Marktrallye zu profitieren, wobei die Privatkredite ein Fünfjahreshoch erreichen. Daten vom 1. Juni zeigen, dass die ausstehenden persönlichen Kreditdarlehen der fünf größten Banken des Landes 106,99 Billionen koreanische Won (70,98 Milliarden US-Dollar) erreichten, der höchste Stand seit November 2023. Dieser Anstieg wird hauptsächlich auf Überziehungskreditlinien oder "Negativsaldo-Konten" zurückgeführt, die das Ausleihen bis zu einem vorab genehmigten Limit ermöglichen. Der ausstehende Saldo auf diesen Konten erreichte 41,93 Billionen Won, was die aktiv von den Kreditnehmern abgehobenen Mittel hervorhebt.