Charles Guillemet, CTO von Ledger, hat den regulatorischen Rahmen der Europäischen Union kritisiert, da er die Web3-Innovation durch hohe Compliance-Kosten für Krypto-Startups erstickt. Die EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA), die einen sicheren Markt schaffen soll, verlangt von Krypto-Unternehmen, hohe finanzielle Hürden zu überwinden, darunter gestaffelte Kapitalanforderungen und kostspielige rechtliche Compliance. Diese Kosten, die von 50.000 bis 150.000 Euro reichen, werden als prohibitiv für kleinere Firmen angesehen und verschaffen etablierten Finanzinstituten einen Vorteil.
Während die traditionelle Finanzwelt auf Blockchain-Technologie umsteigt, erweitert Ledger seine Business-to-Business-Infrastruktur, um der Nachfrage nach unternehmensgerechter Verwahrung und Asset-Tokenisierung gerecht zu werden. Trotz erheblicher Investitionen in die Sicherheit sah sich Ledger betrieblichen Risiken ausgesetzt, darunter frühere Datenpannen. Das regulatorische Umfeld drängt kleinere Startups aus dem Markt, während traditionelle Banken native Krypto-Sicherheitsfirmen nutzen, um Blockchain-Technologie in die globale Finanzwelt zu integrieren.
Ledger-CTO warnt: EU-Compliance-Kosten ersticken Web3-Innovation
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