Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat Energie- und Recheninfrastruktur als die Hauptbeschränkungen für das Wachstum der künstlichen Intelligenz identifiziert, nicht die Modellqualität. Armstrongs Erkenntnisse kamen als Antwort auf die Beobachtungen des Investors Tommy Shaughnessy zu den steigenden Kosten für Unternehmens-KI aufgrund der nutzungsabhängigen API-Preise. Armstrong prognostiziert, dass innerhalb von 12 bis 18 Monaten 80 % der KI-Arbeitslasten auf Modelle mit deutlich niedrigeren Preisen als die derzeitigen Spitzenmodelle verlagert werden, während die verbleibenden 20 % weiterhin hochmoderne Modelle für kritische Anwendungen nutzen werden. Armstrong betonte, dass mit sinkenden Modellkosten der Engpass auf die Energie und den Siliziumbedarf zur Ausführung der Modelle im großen Maßstab verlagert wird. Er stellte fest, dass Coinbase bereits Strategien umsetzt, um die KI-Kosten zu steuern, indem Aufgaben an kostengünstigere Modelle weitergeleitet werden. Armstrongs Haltung gegen eine Überregulierung der KI spiegelt seinen Glauben wider, dass technologische Fortschritte nicht durch politische Beschränkungen behindert werden sollten. Er hob hervor, dass die eigentliche Herausforderung darin bestehen wird, ob Energie- und Recheninfrastruktur die scheinbar grenzenlose Nachfrage nach KI-generierter Intelligenz decken können.